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Fallstudien

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Automatisierter Lachszuschnitt verbessert Ausbeute und Ergonomie

Labeyrie Fine Foods implementierte automatisierte Schneidtechnik für Räucherlachs, um die Produktionseffizienz zu steigern, die Ausbeute zu verbessern und Belastungen für die Mitarbeitenden zu reduzieren.

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Automatisierter Lachszuschnitt verbessert Ausbeute und Ergonomie

Labeyrie Fine Foods, ein französischer Hersteller hochwertiger Lebensmittelprodukte, modernisierte die Verarbeitung von Räucherlachs, um der steigenden Nachfrage auf den europäischen Märkten gerecht zu werden. Das Unternehmen suchte nach einer Automatisierungslösung, die die industrielle Wettbewerbsfähigkeit verbessert, ohne die Qualitätsstandards der handwerklich hergestellten Produkte zu beeinträchtigen.

Manuelle Verarbeitung erreichte ihre Grenzen
Vor dem Modernisierungsprojekt erfolgten das Schneiden und die Vorbereitung des Räucherlachses im Werk von Labeyrie im Südwesten Frankreichs manuell. Obwohl das Verfahren qualitativ hochwertige Produkte ermöglichte, führten die sich wiederholenden Schneidarbeiten zu ergonomischen Belastungen für die Mitarbeitenden an den Produktionslinien.

Laut Simon Médevielle, Produktionsleiter der Räucherlachsproduktion, erkannte das Unternehmen Potenziale zur Verbesserung von Produktivität und Ausbeute sowie zur Verringerung langfristiger Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz.

Labeyrie Fine Foods informierte sich während der Salmon Showhow 2025 von JBT Marel über verfügbare Automatisierungstechnologien. Die Veranstaltung ermöglichte es dem Unternehmen, speziell für die Räucherlachsverarbeitung entwickelte Anlagen zu bewerten.

Automatisierter Wasserstrahlschnitt für Räucherlachs

Die gewählte Lösung war das System FleXicut Tres von JBT Marel. Die Anlage automatisiert die Entfernung von Gräten, das Trimmen und Portionieren von Lachs mithilfe von Wasserstrahlschneidtechnik und Röntgenerkennung.

Die automatisierte Lösung wurde ausgewählt, weil sie die spezifischen Eigenschaften von Räucherlachs wie unterschiedliche Texturen, variierende Dicken und hohe Qualitätsanforderungen verarbeiten kann. Das präzise Schneidsystem wurde entwickelt, um die Ausbeute hochwertiger Produkte zu erhöhen und gleichzeitig den manuellen Arbeitsaufwand zu reduzieren.

Labeyrie und JBT Marel arbeiteten gemeinsam an der Anpassung der Anlage an die Anforderungen der Räucherlachsproduktion. Von der technischen Spezifikation bis zur Leistungsvalidierung entwickelten beide Unternehmen gemeinsame Prüfprotokolle, um sicherzustellen, dass die Anlage die betrieblichen Anforderungen vor der Installation im französischen Werk erfüllt.

Simon Médevielle erklärte, dass die transparente Zusammenarbeit während der Tests und der Inbetriebnahme ein wichtiger Faktor für den Projekterfolg gewesen sei. Erste Versuche wurden in Island durchgeführt, bevor die Anlage nach Frankreich geliefert wurde.

Installation während der Hochsaison
Das System FleXicut Tres wurde im September 2025 unmittelbar vor der wichtigsten Produktionsphase des Unternehmens installiert. Der Zeitpunkt stellte eine organisatorische Herausforderung dar, da die Produktion bereits mit voller Kapazität lief, um Kundenaufträge zu erfüllen.

Nach Angaben des Unternehmens installierte das technische Team von JBT Marel die Anlage unter beengten Platzverhältnissen, ohne die laufende Produktion zu unterbrechen. Die Ingenieure blieben anschließend drei Wochen vor Ort, um die Mitarbeitenden zu schulen und zu unterstützen.

Labeyrie berichtete, dass das Produktionsteam dadurch schnell die Kontrolle über die Anlage übernehmen und eigenständig neue Produktformate entwickeln konnte.

Produktivitätssteigerung und bessere Arbeitsbedingungen
Durch die Einführung der Anlage konnte Labeyrie Fine Foods die termingerechte Lieferung sowie die geforderten Qualitätsstandards während der saisonalen Spitzenproduktion sicherstellen.

Die gemeinsam entwickelten Leistungsprotokolle konzentrierten sich auf die Optimierung von Produktivität und Ausbeute. Das Unternehmen bestätigte, dass die definierten Ziele nach der Inbetriebnahme erreicht wurden.

Neben den Produktionsvorteilen bezeichnete Labeyrie die Verbesserung der Ergonomie als eines der wichtigsten Projektergebnisse. Mitarbeitende, die zuvor manuell geschnitten hatten, berichteten während der Saison über deutlich geringere Belastungen der Handgelenke.

Simon Médevielle erklärte, dass das Projekt zeige, wie wichtig es sei, industrielle Investitionen nicht ausschließlich anhand direkter Produktionskosten zu bewerten, sondern auch langfristige Gesundheitsaspekte am Arbeitsplatz zu berücksichtigen.

Automatisierung unterstützt zukünftige Modernisierung
Die Räucherlachs-Produktionslinie von Labeyrie Fine Foods arbeitet inzwischen sowohl mit dem FleXicut Tres als auch mit dem Retail Pack Slicer I-Slice 3400 und erhöht damit den Automatisierungsgrad über mehrere Produktionsschritte hinweg.

Nach Angaben des Unternehmens eröffnete das Projekt zudem neue Perspektiven für weitere Modernisierungsschritte in der Fischverarbeitung. Labeyrie sieht zusätzliches Potenzial für Automatisierungslösungen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und gleichzeitig Produktqualität und Flexibilität zu erhalten.

Bearbeitet von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – adaptiert durch KI.


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