www.foodpackautomation.de
12
'26
Written on Modified on
Alfa Laval ermöglicht Brauereien die Diversifizierung in die Softdrink-Produktion
Alfa Laval zeigt, wie fortschrittliche Flüssigkeitsmischsysteme kleinen und mittelgroßen Brauereien helfen, auf gesundheitsorientierte Getränketrends zu reagieren und Investitions- sowie Prozessaufwand zu begrenzen.
www.alfalaval.com

Veränderungen in der Verbrauchernachfrage hin zu alkoholarmen, alkoholfreien und funktionalen Getränken veranlassen Brauereien dazu, ihre traditionellen Produktionsgrenzen zu überdenken. Für kleine und mittelständische Betriebe bringt die Diversifizierung über Bier hinaus sowohl technische als auch wirtschaftliche Herausforderungen mit sich, insbesondere im Wettbewerb mit großen internationalen Getränkeherstellern.
Eine zentrale Hürde ist die Prozessanpassung. Die Bierherstellung ist auf fermentationsbasierte Abläufe optimiert, während Softdrinks andere Anforderungen an Mischen, Karbonisierung und Sauerstoffkontrolle stellen. Der Einstieg in angrenzende Getränkekategorien erfordert daher häufig neue Anlagen, zusätzliche Produktionsfläche und spezialisiertes Know-how, was das Investitionsrisiko erhöht.
Mischtechnik als Schlüsseltechnologie
Moderne industrielle Mischtechnologien zielen darauf ab, diese Hürden zu reduzieren, indem mehrere Prozessschritte zusammengeführt werden. Bestimmte Systeme vereinen Flüssigkeitsmischung, Karbonisierung, Gaslösung und Entlüftung in einem einzigen Schritt. Durch den Einsatz bestehender druckfester Behälter, wie etwa Lagertanks, lassen sich diese Systeme in vorhandene Brauerei-Infrastrukturen integrieren, ohne separate Softdrink-Produktionslinien zu benötigen.
Die Reduzierung der Anlagenkomponenten senkt den Energieverbrauch, vereinfacht Reinigungsprozesse und minimiert CO₂-Verluste im Vergleich zu konventionellen mehrstufigen Verfahren. Aus technischer Sicht verringern weniger Schnittstellen zudem das Kontaminationsrisiko und erleichtern die Prozesssteuerung.

Praxiserprobte Umsetzung
Ein Anwendungsbeispiel bietet die Herbsthäuser Brauerei in Süddeutschland, die ihre Produktion mithilfe integrierter Mischtechnik um Softdrinks erweitert hat. Durch die Wiederverwendung vorhandener Tanks und den Verzicht auf eine vollständige Softdrink-Linie konnte das Investitionsvolumen auf unter 10 % der Kosten eines klassischen Prozessaufbaus begrenzt werden.
Die geringere Anlagenzahl führte zudem zu reduziertem Energieverbrauch und einer kleineren betrieblichen Stellfläche, was sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Ziele unterstützt.
Strategische Bedeutung für kleinere Brauereien
Nach Einschätzung von Murat Boztepe basiert eine erfolgreiche Diversifizierung darauf, bestehende Ressourcen wie Wasser, CO₂-Infrastruktur und Rohstoffhandling optimal zu nutzen. Mischsysteme, die innerhalb dieser Rahmenbedingungen effizient arbeiten, ermöglichen es Brauereien, auf neue Marktnachfragen zu reagieren und gleichzeitig Kosten sowie betriebliche Risiken zu kontrollieren.
www.alfalaval.com
Fordern Sie weitere Informationen an…

