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Modulare Fermentationssysteme für die industrielle Produktion alternativer Proteine

Alfa Laval hat ein modulares Fermentationssystem eingeführt, das den Übergang zu Proteinen der nächsten Generation durch optimiertes Thermomanagement und skalierbare Architektur beschleunigt.

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Modulare Fermentationssysteme für die industrielle Produktion alternativer Proteine

Das Alfa Laval Fermentationssystem ist eine modulare Hardwarelösung, die darauf ausgelegt ist, die kommerzielle Produktion alternativer Proteine zu erleichtern, indem sie die Kühl- und Skalierungsbeschränkungen herkömmlicher Bioreaktorkonstruktionen aufhebt. Diese Technologie ist relevant für die globale Lebensmittel- und Getränkeindustrie, insbesondere für Unternehmen, die Präzisionsfermentation oder Biomassefermentation zur Herstellung nachhaltiger Inhaltsstoffe nutzen.

Optimiertes Thermomanagement und Prozesssteuerung
Bei der Skalierung von Fermentationsprozessen stellt die Bewältigung der Stoffwechselwärme eine zentrale technische Einschränkung dar. Herkömmliche Fermenter mit Doppelmantel oder interner Schlangenkühlung verfügen in großen Behältern oft nicht über das erforderliche Verhältnis von Oberfläche zu Volumen, um die Wärme effektiv abzuführen. Das System von Alfa Laval ersetzt diese traditionellen Methoden durch einen externen Wärmetauscherkreislauf.

Durch die Zirkulation der Fermentationsbrühe über einen externen Plattenwärmetauscher erreicht das System eine höhere Kühleffizienz und eine präzisere Temperatursteuerung. Dieser Mechanismus gewährleistet eine gleichbleibende Produktqualität und erübrigt energieintensive Kühlmäntel oder interne Kühlschlangen, die das Mischen behindern und Reinigungsprozesse (CIP) erschweren können. Diese Weiterentwicklung ist ein entscheidender Bestandteil einer robusten digitalen Lieferkette für Lebensmittel, da sie Prozesswiederholbarkeit und datengestützte Qualitätssicherung bei hohen Volumina sicherstellt.

Modulare Infrastruktur und Nachrüstmöglichkeiten
Das System basiert auf einem modularen Rahmen, bei dem die Primärkomponenten – einschließlich Wärmetauscher, Bedienpanels und Ventilinseln – auf einem einzigen Skid vormontiert sind. Diese Designphilosophie reduziert die Komplexität der Technik und verkürzt die Inbetriebnahmezeiten im Vergleich zu vor Ort errichteten Anlagen.

Für Produzenten mit bestehenden Anlagen unterstützt die Technologie ein Nachrüstmodell. Anstatt komplette Tankanlagen zu ersetzen, können Betreiber den externen Kühlkreislauf und die modulare Steuerung in vorhandene Behälter integrieren, um eine Leistung auf kommerziellem Niveau zu erreichen. Dieser Ansatz minimiert die Investitionsausgaben und verringert das technische Risiko, das mit der Erweiterung der Produktionskapazität verbunden ist.

Integration in das Ökosystem der Lebensmittelproduktion
Das Fermentationssystem ist so konzipiert, dass es als Teil eines breiteren Automotive-Datenökosystems der Lebensmittelverarbeitung fungiert und mit Trenn- und Wärmeübertragungstechnologien kombiniert werden kann, um durchgängige Produktionslinien zu bilden. Hans Christian Ebbe, Global Sales für Agro & Protein Systems bei Alfa Laval, stellte fest, dass das System die Produktion hochwertiger Inhaltsstoffe mit geringerem Ressourceneinsatz durch gesteigerte Prozesseffizienz ermöglicht.

Aus technischer Sicht erklärte Joosep Masik, Prozessingenieur bei Alfa Laval, dass der Übergang vom Pilot- zum Industriemaßstab ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Flexibilität erfordert. Die modulare Beschaffenheit des Systems ermöglicht eine schrittweise Kapazitätserweiterung und bietet eine standardisierte Plattform, die den gesamten Lebenszyklus der Proteinproduktion von der Erstentwicklung bis zur vollständigen Fertigung unterstützt.

Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst von AI.

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