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'26
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Kompakte Motion-Control-Lösungen für Verpackungsmaschinen
Lenze präsentiert Antriebs- und Automatisierungslösungen zur Realisierung flexibler und energieeffizienter Verpackungssysteme unter steigenden regulatorischen und leistungsbezogenen Anforderungen.
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Lenze stellt Motion-Control- und Antriebstechnologien vor, die die nächste Generation von Verpackungsmaschinen unterstützen. Ziel ist es, steigende Anforderungen an kompakte Bauweise, Energieeffizienz und die Einhaltung von Vorschriften wie der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) zu erfüllen.
Auswirkungen nachhaltiger Verpackung auf den Maschinenbau
Der Wandel hin zu materialeffizienten und nachhaltigen Verpackungslösungen verändert die Anforderungen an Maschinenkonzepte grundlegend. Kleinere Verpackungsformate und höhere Variantenvielfalt erfordern präzisere Prozesse, flexible Maschinenarchitekturen und optimierten Energieeinsatz.
Diese Entwicklungen betreffen direkt den Maschinenbau, da Konstrukteure kompakte Bauformen mit hoher Leistung und Zuverlässigkeit kombinieren müssen. Lenze adressiert diese Anforderungen durch die Kombination aus Antriebstechnik, intelligenter Elektrifizierung und Engineering-Tools zur Beherrschung wachsender Systemkomplexität.
Die Lösungen werden auf der Interpack 2026 in Düsseldorf vom 7. bis 13. Mai vorgestellt.
Motion Control für Hochleistungs-Verpackungsanwendungen
Das Motion-Control-Portfolio von Lenze richtet sich an Anwendungen wie Form-, Füll- und Verschließmaschinen, Pick-and-Place-Systeme und Trayformer. Die Systemarchitektur unterstützt unterschiedliche Ausführungen – von sensorlosen Regelungen bis hin zu hochdynamischen Servoantrieben für hohe Taktzahlen.
Technische Merkmale umfassen offene Schnittstellen, integrierte Sicherheitsfunktionen sowie durchgängige Engineering-Tools. Diese tragen zur Verkürzung der Inbetriebnahmezeiten, zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit und zur Anpassungsfähigkeit an wechselnde Produktionsanforderungen bei.
Energieeffiziente dezentrale Antriebssysteme
Ein zentrales Element ist das Motor Drive System in Kombination mit dem Frequenzumrichter i650 motec. Diese dezentrale Antriebsarchitektur erreicht Energieeffizienzklassen IE5/IE6 und integriert Rückspeisefunktionen zur Energierückgewinnung.
Die sensorlose Positionierung reduziert den Bedarf an zusätzlicher Hardware und ermöglicht gleichzeitig eine präzise Bewegungssteuerung. Dies ist besonders relevant bei der Verarbeitung leichter und variabler Verpackungsmaterialien, bei denen Genauigkeit und Energieeinsparung entscheidend sind.
Inline-Robotik und reduzierte Taktzeiten
Lenze demonstriert außerdem Delta-Roboter-Anwendungen für kontinuierliche Prozesse. Durch Rotary Tracking werden Pick-and-Place-Bewegungen mit rotierenden Tischen synchronisiert, wodurch Stillstände vermieden werden.
Diese Funktion wird durch das modulare Engineering-Framework Lenze FAST (Feasible Application Software Toolbox) unterstützt, das klassische Programmierung durch Parametrierung ersetzt. Dies reduziert den Engineering-Aufwand und ermöglicht eine standardisierte Implementierung robotischer Funktionen.
Modulare Maschinenarchitekturen und Systemintegration
Die Lösungen fördern modulare Maschinenkonzepte durch standardisierte Schnittstellen zwischen Steuerungen, HMIs und I/O-Systemen. Dadurch können Bewegungs-, Logik- und Visualisierungsfunktionen parallel ausgeführt werden – auch bei hohen Taktzahlen.
Ein Demonstrationssystem zeigt, wie kompakte Servoumrichter mechanische Lösungen ersetzen können, wodurch der Platzbedarf reduziert wird, ohne Leistungseinbußen.
Hochleistungs-Trayforming als Anwendungsbeispiel
Eine in Zusammenarbeit mit Mpac entwickelte Trayforming-Anlage zeigt den praktischen Einsatz dieser Technologien. Die Maschine verarbeitet bis zu 200 Trays pro Minute und nutzt ein rotierendes Zuführsystem anstelle konventioneller Schubmechanismen.
Dieses Konzept ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb und stabile Produktführung bei hohen Geschwindigkeiten. In Kombination mit synchronisierten Antrieben wird eine gleichbleibende Leistung sichergestellt und gleichzeitig der Einsatz von Karton anstelle von Kunststoff unterstützt, was zur Nachhaltigkeit beiträgt.
Einordnung in die digitale Wertschöpfungskette
Die Lösungen von Lenze unterstützen die digitale Supply Chain in der Verpackungsindustrie durch die Integration von Motion Control, Automatisierung und Software in eine durchgängige Engineering-Umgebung.
Durch die Kombination energieeffizienter Antriebe, modularer Software und flexibler Maschinenarchitekturen lassen sich sowohl regulatorische Anforderungen als auch die Notwendigkeit skalierbarer Hochleistungssysteme erfüllen.
Bearbeitet von der Industriejournalistin Sucithra Mani mit Unterstützung von KI.
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