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Flexodrucksystem erweitert Anwendungsspektrum für Verpackungskonverter

Bóna LABELS, Haitoglou Graphic Arts und Label Specialties nutzen die Flexodrucklösung zur Erweiterung ihrer Produktionskapazitäten und für neue Verpackungsanwendungen.

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Flexodrucksystem erweitert Anwendungsspektrum für Verpackungskonverter

Die europäische Verpackungs- und Etikettenindustrie steht unter wachsendem Anpassungsdruck. Markenhersteller reduzieren ihre Lieferantenbasis und erwarten gleichzeitig mehr Varianten, häufigere Designwechsel sowie Unterstützung für unterschiedliche Substrate und Verpackungsformate. Für Konverter bedeutet dies, dass klassische Spezialisierungen auf einzelne Anwendungen zunehmend an Bedeutung verlieren.

Vor diesem Hintergrund investieren Unternehmen verstärkt in Druck- und Verarbeitungssysteme, die verschiedene Anwendungen auf einer Plattform kombinieren können. Neben selbstklebenden Etiketten gewinnen Shrink Sleeves, flexible Verpackungen, Mehrlagenetiketten und Spezialanwendungen wie Lamitubes an Bedeutung.

Flexodrucksystem für unterschiedliche Substrate und Anwendungen

Die MASTER M5 Inline-Flexodruckmaschine von BOBST wurde für diese Anforderungen entwickelt. Das System verarbeitet unterschiedliche Materialien wie Folien, Papier, Aluminiumfolien und Etikettenmaterialien sowohl in kurzen als auch langen Auflagen.

Durch die modulare Konfiguration können verschiedene Druck- und Veredelungsverfahren integriert werden, darunter Flexodruck, Siebdruck, Tiefdruck, Heiß- und Kaltfolie, Laminierung sowie Weiterverarbeitungsschritte in einer Produktionslinie. Dadurch lassen sich komplexe Anwendungen in einem Durchgang produzieren.

Ein weiterer entscheidender Faktor für Konverter ist die Unterstützung des Extended Color Gamut (ECG). Mit dem oneECG-Farbmanagementsystem können unterschiedliche Anwendungen mit einem standardisierten Siebenfarbensatz produziert werden. Dies reduziert den Bedarf an Sonderfarben und vereinfacht den Wechsel zwischen verschiedenen Aufträgen und Substraten.

Automatisierung reduziert Rüstzeiten und Bedienaufwand
Neben der Materialvielfalt spielte für die Anwender vor allem der Automatisierungsgrad eine wichtige Rolle. Systeme wie DigiFlexo automatisieren die Register- und Druckeinstellung, während DigiGap die Steuerung des Stanzdrucks übernimmt.

Für Unternehmen mit wechselnden Aufträgen und unterschiedlichen Bedienerqualifikationen reduziert dies den Einrichtungsaufwand und verkürzt die Umrüstzeiten. Gleichzeitig bleibt die Produktivität auch bei kleineren Losgrößen stabil.

Mehr Produktionskapazität durch neue Anwendungen
Der slowakische Etikettenhersteller Bóna LABELS investierte in die Druckmaschine, um in den Markt für Coupon- und Mehrlagenetiketten einzusteigen. Zuvor konnte das Unternehmen diese Anwendungen nicht anbieten.

Durch die Kombination von Druck und Weiterverarbeitung in einem Produktionsdurchgang konnten Engpässe reduziert und die Markteinführungszeiten verkürzt werden. Laut Unternehmensangaben verdoppelte sich die monatliche Produktionsleistung nach der Installation der Anlage.

„Dank der MASTER M5 konnten wir unsere monatliche Produktionsleistung verdoppeln und Anwendungen produzieren, die wir unseren Kunden zuvor nicht anbieten konnten“, erklärte Geschäftsführer Bertalan Bóna.

Produktionssteigerung bei unterschiedlichen Verpackungsformaten
Auch Haitoglou Graphic Arts in Griechenland setzte die Maschine ein, um verschiedene Verpackungsanwendungen für Lebensmittel-, Kosmetik- und Weinprodukte effizienter zu produzieren.

Nach Angaben des Unternehmens stieg das gedruckte Volumen seit der Installation um 35 Prozent, während der Umsatz um 15 Prozent zunahm. Als Gründe nennt das Unternehmen die höhere Automatisierung, reduzierte Makulatur sowie die vereinfachte Bedienung.

„Die intuitive Einrichtung und Bedienung erleichterte unseren Bedienern die Anpassung an die Maschine und trägt zur Prozesssicherheit bei“, sagte CEO Denise Haitoglou.

Hohe Prozessstabilität bei komplexen Auftragsstrukturen

Der nordamerikanische Verpackungskonverter Label Specialties benötigte ein System für Produktionsumgebungen mit hohen Variantenvielfalt und kurzen Lieferzeiten. Ziel war es, unterschiedliche Aufträge ohne Qualitätseinbußen oder Produktivitätsverluste abzuwickeln.

Nach Unternehmensangaben überzeugte die Druckmaschine insbesondere durch ihre Prozessstabilität und konstante Produktionsqualität im täglichen Betrieb.

Die Beispiele aus der Slowakei, Griechenland und Nordamerika zeigen, dass Verpackungskonverter zunehmend in flexible Druck- und Verarbeitungssysteme investieren, um neue Anwendungen wirtschaftlich anbieten zu können und gleichzeitig ihre Produktionsprozesse zu standardisieren.

Bearbeitet von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – adaptiert durch KI.

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