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Tetra Pak präsentiert industriellen Bioreaktor mit bis zu 12 % Kosteneinsparung

Der Tetra Pak Bioreactor RF ermöglicht eine stabile, skalierbare Fermentation bei reduziertem Risiko, schnellerer Inbetriebnahme und gesenkten Betriebskosten.

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Tetra Pak präsentiert industriellen Bioreaktor mit bis zu 12 % Kosteneinsparung

Tetra Pak kündigt die Einführung des Tetra Pak® Bioreactor RF an, des ersten industriellen Bioreaktors des Unternehmens. Die Markteinführung folgt auf die Übernahme von Bioreactors.net im Dezember 2025 und stellt einen bedeutenden Schritt beim Ausbau des Angebots für industrielle Fermentation und die „New Food“-Produktion dar.

Effizienz und Stabilität für die „New Food“-Produktion
Die Fermentation, bei der Mikroorganismen wie Hefe, Bakterien und Pilze Rohstoffe in wertvolle Lebensmittelzutaten umwandeln, gewinnt für Lebensmittelproduzenten zunehmend an Bedeutung. Da die Branche bestrebt ist, die Rohstoffquellen zu diversifizieren und die Ressourceneffizienz zu verbessern, findet derzeit ein rascher Übergang von Pilotprojekten zur Produktion im industriellen Maßstab statt.

Der Tetra Pak® Bioreactor RF ist ein Fermentationsbehälter, der darauf ausgelegt ist, stabile Bedingungen aufrechtzuerhalten und Betreibern prozessrelevante Einblicke zu liefern. Das System bietet wiederholbare Leistung von der Pilotvalidierung bis zur vollständigen Produktion, ohne die operative Komplexität zu erhöhen.

„Der Erfolg industrieller Fermentation beruht auf einer Tag für Tag wiederholbaren Leistung“, erklärt Rafael Barros, Director des New Food Business Stream bei Tetra Pak. „Der Tetra Pak® Bioreactor RF wurde entwickelt, um operative Risiken zu senken und Komplexität zu eliminieren, damit die Betreiber jederzeit die volle Kontrolle behalten.“

Technische Vorteile und Investitionseinsparung
Der Bioreaktor ist vormontiert und werksseitig getestet, was eine schnellere Installation und Inbetriebnahme ermöglicht. Das integrierte Plattformdesign macht separate Stützstrukturen überflüssig, was die Investitionskosten im Vergleich zu herkömmlichen Bioreaktoren um bis zu 8 % senken kann.

Ein Kernstück des Systems ist ein patentiertes magnetisches Rührsystem. Es macht mechanische Dichtungen überflüssig, die bei herkömmlichen Designs häufig eine Quelle für Kontaminationsrisiken und Prozessinstabilität darstellen. Im Gegensatz zu traditionellen Magnetrührern, die bei zunehmender Behältergröße oft an Leistung verlieren, ist das patentierte System von Tetra Pak darauf ausgelegt, die Energie- und Sauerstoffübertragung über den gesamten Größenbereich aufrechtzuerhalten. Dies stabilisiert die Prozessbedingungen und verringert das Risiko von Chargenverlusten.

Automatisierung und Skalierbarkeit
Ein hoher Automatisierungsgrad vereinfacht den Betrieb: Selbstregulierende Steuerungsfunktionen stabilisieren die Bedingungen während der Prozessentwicklung und reduzieren den manuellen Eingriff. In Kombination mit vordefinierten Betriebsstrategien und integrierter Datenüberwachung können Prozesse effizienter und transparenter geführt werden. Insgesamt führen diese Faktoren zu einer Senkung der Betriebskosten um bis zu 12 %.

Der Bioreaktor ist in Größen von 10 bis 50.000 Litern erhältlich. Alle Einheiten nutzen dieselbe Designplattform und Steuerungslogik, was die Schulung der Bediener und den täglichen Betrieb über verschiedene Standorte und Produktionsmaßstäbe hinweg vereinfacht. Die modulare Konfiguration ermöglicht es den Produzenten zudem, Alarmschwellen und Konfigurationen flexibel an sich ändernde Prozessanforderungen anzupassen.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

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