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Integration von proprietärer Motion-Kompetenz in offene Automatisierungs-Ökosysteme

ROVEMA hat seine Steuerungssysteme durch die Integration seiner proprietären Logik in die Plattform ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth weiterentwickelt, um die Konnektivität und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen zu verbessern.

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Integration von proprietärer Motion-Kompetenz in offene Automatisierungs-Ökosysteme

Vernetzung, modulare Erweiterbarkeit, Sicherheit und die Erfüllung neuer Regularien entscheiden über die Zukunftsfähigkeit der Automatisierung und der damit ausgestatteten Maschinengenerationen. Modulare Plattformen ermöglichen es Maschinenherstellern, eigene Stärken gezielt einzubringen und gleichzeitig von den Vorteilen und dem Lösungsangebot eines offenen Ökosystems zu profitieren. So verbindet ROVEMA in seinen Verpackungsmaschinen beispielsweise eigene, über Jahrzehnte aufgebaute Motion-Kompetenz mit der offenen Automatisierungsplattform ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth.

Offene Architektur für modulare Maschinenerweiterbarkeit
Die technische Zusammenarbeit zwischen ROVEMA und Bosch Rexroth konzentriert sich auf die Beibehaltung der hausinternen Motion-Expertise bei gleichzeitiger Nutzung eines offenen Betriebssystems für eine umfassendere Vernetzung. Durch den Einsatz des Linux-basierten ctrlX OS können Maschinenhersteller ihre proprietären Motion-Kerne in eine skalierbare Laufzeitumgebung integrieren. Dieser Ansatz erfüllt die Anforderungen der digitalen Lieferkette in modernen Verpackungsumgebungen, da Drittkomponenten wie Robotik, Vision-Systeme und spezialisierte Sensorik über offene Programmiersprachen und App-Technologie nahtlos hinzugefügt werden können.

Standardisierter Datenaustausch und sichere IT-OT-Integration
Zentrales Element dieser technischen Lösung ist der ctrlX Data Layer, der einen performanten Datenaustausch zwischen internen Applikationen und externen Systemen ermöglicht. Um einen zukunftssicheren Betrieb innerhalb des automobilen Daten-Ökosystems und der allgemeinen Fertigung zu gewährleisten, nutzt die Plattform standardisierte Schnittstellen:
  • Konnektivitätsprotokolle: Eine nahtlose Integration in bestehende IT- und OT-Landschaften wird über OPC UA, MQTT und REST erreicht.
  • Security by Design: Das Betriebssystem ist nach IEC 62443-4-2 zertifiziert und nutzt isolierte Sandboxen für die Applikationsausführung sowie integrierte Firewalls.
  • Zentralisiertes Management: Das ctrlX Device Portal ermöglicht ein dezentrales Update-Management und sichere VPN-Lösungen, die für die langfristige operative Integrität vernetzter Maschinen entscheidend sind.
Zukunftssicherheit und Funktionen für vorausschauende Wartung
Der Übergang zur neuen P@ck-Control-Generation ermöglicht es Betreibern, bestehende Hardware mit minimalem strukturellem Aufwand aufzuwerten und so die Nutzungsdauer industrieller Anlagen zu verlängern. Dieser plattformbasierte Ansatz bietet die Grundlage für fortschrittliche technische Funktionen wie KI-basierte Anwendungen und Predictive Maintenance. Durch die Entkopplung der Kern-Motion-Logik vom zugrunde liegenden Betriebssystem können Hersteller neue digitale Services und sicherheitsrelevante Updates integrieren, ohne die primären Maschinenfunktionen neu entwickeln zu müssen, was die Einhaltung globaler Regularien sicherstellt.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren.

Die Integration von ctrlX OS markiert einen bedeutenden technologischen Wandel von geschlossenen, proprietären SPS-Umgebungen hin zur softwaredefinierten Automatisierung. Während traditionelle Systeme oft auf herstellerspezifischen Sprachen wie Strukturierter Text (ST) innerhalb der Norm IEC 61131-3 basieren, unterstützt die ctrlX AUTOMATION-Umgebung moderne Sprachen wie Python und C++, was die Software-Entwicklungszyklen für komplexe Motion-Profile um bis zu 30 % verkürzen kann. Im Vergleich zu herkömmlichen industriellen Steuerungsplattformen reduziert der Einsatz von containerisierten "Sandboxen" für Anwendungen das Risiko systemweiter Ausfälle bei Live-Updates erheblich. Darüber hinaus bietet die in der ctrlX-Hardware übliche 64-Bit-Multi-Core-ARM-CPU-Architektur eine wesentlich höhere Rechenleistung für Echtzeit-Datenanalysen am Edge im Vergleich zu Controllern älterer Generationen auf M3- oder M4-Basis.

Herausgegeben von Romila DSilva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.

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